Über mich
Wer ich bin, warum ich diese Arbeit mache und was mich antreibt.

Ich bin Patrick Künzel
Gesundheitscoach aus dem Allgäu. 36 Jahre alt – jemand der weiß, wie es sich anfühlt, wenn auf einmal nichts mehr geht.
Und wie es sich anfühlt, wenn es doch wieder geht.
Wie mein Weg zu dieser Arbeit entstanden ist
Mein Weg hierher war alles andere als gerade – und ich würde ihn heute trotzdem nicht missen.
Viele Jahre habe ich in einem intensiven beruflichen Umfeld gearbeitet. Hauptjob und parallele Selbstständigkeit zusammen brachten mich oft auf Wochen von 80 Stunden und über 200 Tage am Stück ohne eine einzige Pause. Ich habe funktioniert. Sehr gut sogar. Aber mein Körper und mein Nervensystem haben still mitgezählt.
Ich war schon in dieser Zeit auf der Suche. Hatte verschiedene Ausbildungen gemacht – Ansätze, die mir selbst helfen sollten und mit denen ich anderen helfen wollte. Manches hat geholfen. Aber wirklich dort angesetzt wo es saß – das hat keines davon.
Dann kam eine Phase, in der in kürzester Zeit alles gleichzeitig wegbrach: eine Beziehung, die gescheitert ist, zwei meiner engsten Freunde, die von heute auf morgen mit ihrem Leben kämpften. Der Hauptjob und die Selbstständigkeit aufgegeben.
Ich hatte gekündigt. Aufgebrochen nach Vietnam, Thailand, Malaysia und Singapur – jetzt im Nachhinein weiß ich: auf der Suche nach Abstand, nach Luft, nach mir. Raus aus dem Alltag, raus aus den Triggern.

An einem Punkt dieser Reise landete ich in einem buddhistischen Tempel. Kein Telefon. Keine Nachrichten. Keine Ablenkung. Nur Stille. Ich merkte: ich brauche genau das. Ruhe. Einfach nur da sein, ohne Erwartungen und ohne Lärm. Es war kein Wendepunkt – aber vielleicht der erste Moment seit langer Zeit, in dem ich einfach nur atmen durfte und wusste: in mir gibt es vieles, was noch nicht verarbeitet ist. Das war der erste ehrliche Blick auf das, was mich wirklich begleitete.
Kurz darauf geriet ich in eine Situation, die mich mit einer Realität konfrontiert hat, auf die kein Mensch vorbereitet ist. Mein Körper kündigte mir zum ersten Mal an, dass das Fass endgültig voll war.
Zurück in Deutschland kam dann der eigentliche Zusammenbruch. All das, was ich mitgebracht hatte – und vieles, was ich schon lange mit mir getragen hatte, ohne es wirklich zu benennen – hat seinen Preis gefordert. Ich verlor plötzlich 10 Kilogramm. Nach 30 Minuten Wachphase war ich so erschöpft, dass ich mich direkt wieder hinlegen musste. Monate lang war es mir nicht möglich, auch nur ansatzweise ein normales Leben zu führen. Ängste, Panikattacken, eine Depression. Körperliche Schmerzen und Nervenschmerzen, die mich zusätzlich zermürbten. Mein Körper und mein Nervensystem haben die Rechnung präsentiert, für alles was sich über Jahre angesammelt hatte. Ich sah keinen wirklichen Ausweg mehr. Tabletten und schulmedizinische Therapie waren keine Option für mich und so habe ich alles mögliche versucht: Lebensberatung, Hypnose, verschiedenste alternative Therapieansätze – nichts hatte geholfen.
Bis ich bei Michaela Fischer landete. Eine herzliche Frau, die nicht urteilt, die wirklich versteht was in einem vorgeht. Was mich von Anfang an berührt hat: sie hat mir das Vertrauen gegeben, dass sich meine Situation und mein Leben wieder positiv verändern werden. Auch dann, wenn ich selbst kaum noch daran glauben konnte.
Die Arbeit brauchte ihre Zeit – meine Konfliktmasse, die ich mitgebracht hatte, war groß. Aber von Sitzung zu Sitzung wurde es besser. Oft alles andere als leicht – Heilkrisen haben mich zwischendurch gefordert, aber die Richtung stimmte. Zum ersten Mal stimmte die Richtung.
Irgendwann sagte sie mir, während eines Termins bei ihr, etwas, das mich bis heute begleitet: dass sie glaubt, ich könnte mit genau dieser Arbeitsweise eines Tages anderen Menschen helfen – und dass sie großes Potenzial in mir sieht. Dieser Satz hat etwas in mir ausgelöst, und Michaela ermöglichte mir schließlich die Ausbildung zum Gesundheitscoach.
Den entscheidenden Moment hatte ich dann beim ersten Ausbildungsseminar. Hier hatte ich etwas Wertvolles gelernt und endlich verstanden, warum mein Körper so reagiert hatte, wie er reagiert hatte. Warum mein Nervensystem kollabiert war. Warum es nicht anders sein konnte. Zum ersten Mal ergab alles einen Sinn. Und zum ersten Mal wusste ich genau, was ich tun wollte: dieses Wissen ausbauen, mehr lernen – und damit eines Tages Menschen begleiten und deren Leben verbessern. Die Ausbildung zum zertifizierten Wingwave®-Coach war dann der logische nächste Schritt. In Kombination mit dem Verständnis, wie unsere Biologie auf Konflikte reagiert, entsteht ein Ansatz, der so nicht oft zu finden ist – und der mich jeden Tag aufs Neue begeistert.
Ein herzliches Dankeschön geht an Michaela Fischer – für die Begleitung,
das Vertrauen, für die liebevollen Arschtritte und vieles mehr ☺
Meine Werte
Ehrlichkeit
Ich begegne dir offen und direkt – ohne Bewertung, aber auch ohne Beschönigung.
Respekt
Deine Geschichte ist deine. Dein Tempo. Deine Entscheidung. Ich begleite – ich bestimme nicht.
Klarheit
Keine leeren Versprechen. Kein Drumherumreden. Dafür ein klarer Blick auf das was wirklich ist – und was möglich wird.
Was mich antreibt
Ich habe Geschichten gehört, die mich bis heute bewegen. Meine Ausbilderin hat mir von zahlreichen Klienten erzählt, die mit ernsthaften gesundheitlichen Belastungen zu ihr kamen – und die durch diese Arbeit wieder zu einem gesunden Leben gefunden haben, das sich für sie wieder lebenswert anfühlt. Teilnehmer aus den Ausbildungsseminaren haben von ihren Erfahrungen berichtet, die man kaum für möglich hält.
Und ich selbst erlebe es in meiner Arbeit. Eine Klientin kam mit starker Migräne während der Menstruation – nach einer Sitzung meldete sie sich zurück und berichtete, dass die Migräne verschwunden war. Andere kamen mit Erschöpfung, Ängsten oder dem Gefühl völlig festzustecken – und gingen mit mehr Klarheit, Energie und dem ersten echten Aufatmen seit langer Zeit. Und immer wieder bekomme ich Nachrichten, die einfach sagen: „Irgendwie fühlt sich was anders an.“
Das sind keine Versprechen – das sind Erfahrungen. Und genau diese Erfahrungen bewegen mich.
Was mich morgens aufstehen lässt, ist ein einfaches Bild: Klienten, die zu mir kommen – und anders wieder gehen. Mit mehr Leichtigkeit, mehr Energie und einer Lebensqualität, die sie vielleicht schon lange nicht mehr gespürt haben.
Ich bin fest überzeugt: Man muss sich mit dem, was gerade ist, nicht abfinden. Es gibt fast immer einen Weg – manchmal hat man ihn einfach noch nicht gefunden. Und genau dafür bin ich da.
Ein wichtiger Hinweis
Coaching ist kein Therapieersatz. Meine Arbeit kann traumasensibel und nervensystemorientiert sein – ersetzt jedoch keine psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen.
Ich freue mich auf dich
Schreib mir einfach – offen, ohne Erwartungen. Wir schauen gemeinsam ob ich der richtige Begleiter für dein Anliegen bin.
